Die schönsten Biergärten in Dresden
Wenn die Tage so richtig heiss werden, dann freut man sich nicht nur auf ein Freibad oder einen See, sondern auch auf ein schönes kaltes Bier im Biergarten.
Doch nicht nur Bayern, bekannt für seine Biergärten mit Erlaubnis das mitgebrachte Essen zu verzehren, sondern auch im Osten der Republik gibt es nette Biergärten die zum Genießen im Freien einladen.
Im Gegensatz zu Bayerns Biergärten ist allerdings der Verzehr von mitgebrachten Speisen verpöhnt und so kann es manchmal zu Auseinandersetzungen zwischen Gast und Gastwirt kommen, wenn die eigene Brotzeit leidenschaftlich verteidigt wird.
Trotzdem möchten wir einige aus Dresden und entlang der Elbe einmal vorstellen.
Besonderes Highlight sind hier drei hausgebraute Biersorten, neben hell und dunkel auch ein Hefeweizen.
Die Küche bietet typisch sächsische sowie bayerische Gerichte.
Anzeige:
Der schönste Biergarten muss natürlich von jedem Gast selbst gefunden werden, aber das Italienische Dörfchen am Theaterplatz dürfte dazu gehören.
Er besticht mit seinen 220 Plätzen vor allem durch seine Lage im Stadtkern, neben Semperoper, Brühlscher Terrasse, Hofkirche, Schloss und Zwinger.
Der höchste Biergarten lädt in der einer Ägyptischen Moschee nachempfundenen früheren Tabakfabrik „Yenidze“ ein. Auf der Terrasse kann man aus über 40 Metern Höhe die gesamte Stadt überblicken.
Der traditionsreichste Biergarten ist in der Südstadt von Dresden, nur wenige Minuten vom Hauptbahnhof entfernt, im „Feldschlösschen Stammhaus“ zu finden. Auf dem Gelände stand früher einmal eine Brauerei, und neben dem Genuss eines Bieres im Freien, kann man sich gleich über dessen Geschichte im dort beheimateten Brauereimuseum informieren.
Biergärten am Fluss gibt es einige. Am „Blauen Wunder“, gegenüber vom „Schillergarten“, unmittelbar am Elberadweg lädt der „Körnergarten“ ein. Er war bereits mehrfach Kulisse für Fernsehfilme und wird von jungen Leuten bevorzugt.
Weiter stromabwärts kann man hautnah am Fluss im „Fährgarten Johannstadt“ Platz nehmen. Sogar Wassersportler ankern hier auf ein kühles Bier.
Für den Hunger helfen frische Bratwürste und Steaks vom Holzkohlegrill. Eine Fähre bringt den Gast an das Neustädter Elbufer, und dort ist der „Rosengarten“ einen Besuch wert.
An den rund 270 Plätzen bekommen die Gäste neben italienischer Küche und Bier vom Fass auch akustische Schmeckerchen geboten. Jeden Donnerstag sorgen wechselnde DJs musikalisch für Stimmung.
Weiter stromab lädt der „Elbsegler“ am 5-Sterne-Hotel The Westin Bellevue ein. Im Ortsteil Pieschen liegt das historische Ball- und Brauhaus Watzke, das mit seinen 450 Plätzen unter hohen Bäumen mit Blick auf die Dresdner Stadtsilhouette beste Naherholung anbietet. Auch hier gibt es selbstgebraute Biere.
Noch weiter elbabwärts besticht das Wirtshaus „Lindenschänke“ durch sein rustikales Ambiente. Der gemütliche Biergarten bietet unter schattigen Linden einen schönen Ausblick direkt auf die Elbe.
Biergärten in der historischen Innenstadt sind die jüngsten von Dresden. Die Kneipenmeile Weiße Gasse lädt mit gut 500 Freiplätze sowie unterschiedlichsten gastronomischen Angeboten auf engstem Raum zum Verweilen nach dem Stadtbummel ein.
Das einzige unfiltrierte Radeberger Pilsner gibt es auf der kleinsten Bierterrasse der Stadt: im Radeberger Spezialausschank, direkt an der Brühlschen Terrasse.
Biergärten im Großen Garten sind sowohl von den Einheimischen als auch von den Gästen begehrt. Im zwei Quadratkilometer großen innerstädtischen Park befindet sich direkt am Eingang, gegenüber dem Hygiene Museum und dem Georg-Arnold-Bad, die „Torwirtschaft“. Das Platzangebot von rund 1.000 Plätzen erinnert an bayerische Biergartenatmosphäre.
An der gegenüberliegenden Seite des Großen Garten liegt der Carolasee.
Hier ist das „Carolaschlösschen“ mit seiner idyllischen Terrasse direkt am Wasser ein gerne besuchter Ort. Jedes Wochenende sorgt hier -wie auch bei der Torwirtschaft- jazzige Live-Musik für gute Stimmung.
| Mitglied | Diskussion |
|---|


