Ohne Japan geht beim Enzian scheinbar gar nichts
Die Anfänge der Neuzüchtung eines schönen Enzian gehen bis ins Jahr 1976 zurück. Axel Dominik der Fa. Dominik GmbH & Co. Pflanzenvertriebs-KG aus Hörstel entdeckte in den japanischen Alpen in der Nähe von Nagano einen Enzian (Gentiana makinoi).
Er begeisterte sich für diese Art und brachte sie nach Europa. Seinen anfänglichen züchterischen Misserfolgen machte die Freundschaft mit dem Botaniker und Wissenschaftler Herr Prof. Dr. Jürgen Matschke ein Ende.
Durch die Kreuzung verschiedener europäischer und japanischer Enziantypen entstanden viele Variationen (Klone). Nach jahrelanger Selektion kristallisierte sich der Typ mit der internen Bezeichnung DOMA Blue 220 heraus.
Diese neue Pflanze, die auf der BUGA05 in München den Namen ’Little Blue’ erhielt, ist ideal geeignet für unsere Klimazone als Topf- und Beetenzian.
Diese Pflanze muss allerdings auch richtig hofiert werden und aus diesem Anlaß erfolgte die Enziantaufe auf der BUGA mit Margot Hellwig .
Margot Hellwig, bekannter und beliebter Volksmusik-Star aus Reit im Winkl in den bayerischen Alpen, war Taufpatin des Neuzugangs im Enzian-Sortiment.
’Little Blue’ gilt als absolut winterhart, zeichnet sich durch auffällig leuchtendes Blau der Blüten und einen kompakten Wuchs aus.
Ab Herbst 2005 wird die neue Sorte im Fachhandel, so die BUGA erhältlich sein; ab dem Frühjahr 2006 im kompetenten Spezialversand.
Foto: Roßkamp/BUGA05
Quelle: BUGA München
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