Gemeinsame Kinder- und Jugendfilmförderung der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und des Kuratoriums junger deutscher Film
Bald ist es wieder so weit. Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien Christina Weiss und das Kuratorium junger deutscher Film laden Filmschaffende heuer wieder ein, Ihre Kinder- und Jugendfilmprojekte bis 15. September 2005 einzureichen.
So vergaben sie in ihrer ersten Fördersitzung Fördermittel in Höhe von 852.500 Euro für vier Kinder-/Jugendfilmprojekte und drei Drehbuchprojekte.
"Der Räuber Hotzenplotz" Hersteller: collina filmproduktion gmbH, München, Buch: Ulrich Limmer/ Claus Hant, Regie: Gernot Roll, Fördersumme: 250.000 Euro.
Inhalt: Verfilmung der ersten beiden Bände von Otfried Preußlers Kinderbuchklassikern "Der Räuber Hotzenplotz" und "Neues vom Räuber Hotzenplotz".
"Golda & Franz" Hersteller: Dreamer Joint Venture Filmproduktion GmbH, Berlin, Buch/Regie: Don Schubert, Fördersumme: 250.000 Euro.
Inhalt: Franz, 17, ein deutscher Gewalttäter mit rechter Gesinnung, trifft in einem israelischen Camp für schwererziehbare Jungendliche auf die Holocaust-Überlebende Golda.
"Krabat" Hersteller: Claussen + Wöbke Filmproduktion GmbH, München, Buch: Michael Gutmann, Regie: Hans- Christian Schmid, Fördersumme: 250.000 Euro.
Inhalt: Der 14jährige Waisenjunge Krabat gelangt in den Wirren des 30-
jährigen Krieges in eine düstere Mühle.
"Lui und die Pelzmütze" Hersteller: Meike Kornrumpf, Kassel, Buch und Regie: Rike Holtz, Fördersumme: 12.500 Euro.
Inhalt: Lui, ein kleiner Junge, wünscht sich nichts sehnlicher, als mit seinen Freunden mithalten zu können.
Die geförderten Drehbuchprojekte bisher sind:
"Die Firmung" Autor: Veronika Hampl, Hamburg, Fördersumme: 30.000 Euro.
Inhalt: Um einen Jungen zu erobern, schmuggelt die 13jährige Lenia sich in eine Firmgruppe - dabei hat sie keine Ahnung von Glaube und Kirche.
"Sommer" Autoren: Felix Randau/Pawel Podleski, Berlin, Fördersumme: 30.000 Euro.
Inhalt: Der erste Sommer allein zu Hause. Die erste große Liebe. Manchmal ist das Leben fast zu viel.
"U.F.O." Autor: Burkhard Feige, Berlin, Fördersumme: 30.000 Euro. Inhalt: Nach dem Umzug in die Kleinstadt verfällt eine Mutter in tiefe Depressionen. Ihre Familie muss lernen, mit der Krankheit umzugehen.
Die Auswahl der bisher geförderten Projekte erfolgte auf Vorschlag der gemeinsamen Jury der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und des Kuratoriums junger deutscher Film für Kinder- und Jugendfilmförderung mit den Mitgliedern:
Margret Albers, Stiftung "Goldener Spatz" Gera/Erfurt, Claudia Droste-Deselaers, Filmstiftung Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf, Christian Exner, Kinder-/Jugendfilmzentrum in Deutschland, Remscheid, Brigitta Manthey, Medienboard Berlin/Brandenburg, Potsdam, Nikolaus Prediger, FilmFernsehFonds Bayern, München, Gabriele Rosslenbroich, Filmtheaterbesitzerin, Mettmann/Ratingen, Manfred Schmidt, Mitteldeutsche Medienförderung, Leipzig, Christel Strobel, Kinder- und Jugendfilm Korrespondenz, München.
Die Jury traf die Auswahl aus 21 Kinder- und Jugendfilmprojekten sowie 56 Drehbuchprojekten und Projektentwicklungen, die zum 24. Februar 2005 eingereicht worden waren.
Die Richtlinie und das Antragsformular sind im Internet unter www.kulturstaatsministerin.de abrufbar.
Kontakt/Information:
BPA-Referat "Kultur und Medien", Telefon: 01888 272-3281, Fax: -259, E-Mail: pressestelle-bkm@bpa.bund.de
Filmreferat der BKM, Telefon: 01888 681-3643 oder - 4921, Fax: - 3885, E-Mail: K35@bkm.bmi.bund.de
| Poster | Thread |
|---|



