Begehrtes Passauer Henkersbeil
Passau (tvo). Auch wenn es ganz am Rande Deutschlands und fast schon in Österreich liegt: Die Todesstrafe ist in Passau natürlich schon lange abgeschafft, das Mittelalter allenfalls noch durch die über der Altstadt trutzende Burg sichtbar und sämtliches Folterwerkzeug außer Reichweite gebracht.
Nur im Scharfrichterhaus weigert man sich beharrlich, sein „Henkerbeil“ ein für allemal zu begraben – mehr noch, alle Jahre wieder holen die gestrengen Juroren des Kabaretthauses es heraus, um es einem besonders spitz- und scharfzüngigen Kabarettisten in die Hände zu legen.
Die begabten Wortakrobaten ihrerseits sind ganz „scharf“ darauf, das legendäre „Passauer Scharfrichterbeil“ als Trophäe nach Hause zu tragen.
Schließlich gilt die Auszeichnung als Karrieresprungbrett oder höhere Weihe für den Erfolg auf den Kabarettbrettern und hat schon namhaften Künstlern wie H.P. Kerkeling, Sigi Zimmerschied und Bruno Jonas zu überregionalem Ruhm verholfen.
Wer die Preisträger des Jahres 2005 sein werden, zeigt sich am 07. Dezember.
Zum Abschluss der zweieinhalb Monate andauernden Kabarett-Tage erfolgt dann die Schau von Nachwuchskabarettisten.
Nähere Auskünfte erhält man im Scharfrichterhaus, Milchgasse 2, 94032 Passau, Tel. 0851/35900 (11 bis 14 und ab 17 Uhr), Fax: 2635, Email: scharfrichter-haus@t-online.de, www.scharfrichter-haus.de
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