"Rumantisch" entdecken, essen und genießen
Rund um den Schweizer Nationalpark hat sich die geschichtsträchtige und eigenständige Kultur des Romanischen erhalten - und zwar in Form einer unverwechselbaren Kultur, Küche und Wesensart.
Hier wird die eigene, jahrhundertealte Sprache Romanisch nach wie vor als Amtssprache verwendet.
Einen geschmacklichen Volltreffer können Sie in 2006 mit der sogenannte Scuoler Gastro-Tour landen, eine im wahrsten Sinne des Wortes leckere Attraktion des Unterengadin, die jetzt für Gäste serviert wird.
Zahlreiche Spezialitäten-Restaurants tischen urige Menüs zu leicht verdaulichen Preisen auf, die Nähe zu Italien und Österreich sorgt für grenzenlosen Genuss.
Und damit Sie mit den Einheimischen schnell Freundschaft schließen können und bei einer Bestellung nicht den Überblick verlieren, geben wir Ihnen einen kurzen Einstieg in die Feinheiten der Sprache:
Das allgegenwärtige "Allegra" (Guten Tag) ist nur ein Beispiel dafür, der Cuafför und das Restorant sind keine Schreibfehler, sondern einfach "rumantisch", ebenso wie die tuorta (Kuchen), övs (Eier), ardöffels (Kartoffel) oder nuschnuschchatta (Muskatnuss).
Sgraffito-Technik im Engadin
Darüber hinaus haben die Engadiner auch eine ganz eigene Art ihre stolzen Häuser mit Ornamenten und Figuren zu verzieren: mit Friesen, Rosetten, Tierzeichen und Fabelwesen in Sgraffito-Technik.
Nach der Eroberung des Veltlins wandelte sich nämlich das aufblühende Engadin im 16. Jahrhundert immer mehr Italien zu. Die florentinischen Hausornamentik beeinflusste alsbald die Architektur der südalpinen Täler.
Aus der zunächst gemalten Ornamentik entwicktelte sich in der Renaissance die Sgraffito-Technik der Ritz-Zeichnugen, die heute im Engadin eine erneute Renaissance erlebt.
Bergfexe lieben den Engadin
Der Schweizer Nationalpark zählt zu den ganz besonderen Naturlandschaften in den Alpen mit einem beeindruckenden Tier- und Pflanzenreichtum und ist mit 172 km2 das größte Schutzgebiet und der einzige Nationalpark der Schweiz.
Gämsen, Hirsche und Murmeltiere sowie viele typische Alpenpflanzen sind die Wegbegleiter auf den zahlreichen Wanderwegen, die den Schweizer Nationalpark durchziehen.
Bei einer Wochen-Tour ohne Gepäck wird die Schweizer Nationalpark Region zwischen Ende Juni und Anfang Oktober zum eindrucksvollen Naturerlebnis: Insgesamt sechs Etappen bieten sich dafür an. Den Gepäcktransport übernehmen die Unterkünfte (Ausnahme Chamanna Cluozza und Heidelberger Hütte).
Eine Tour führt beispielsweise von Zernez über den Ofenpass, durch das Val Müstair, das Unterengadin und weiter durch das Val Sinestra zur Heidelberger Hütte bis nach Samnaun in die Silvretta Region im Dreiländereck Schweiz-Österreich-Italien.
Am Ende jeder Etappe heißen köstliche Bündner Gerichte und gemütliche Logie die Naturfreunde willkommen. Wer will, kann seinen Aufenthalt an den einzelnen Etappen verlängern, einen Tag gemütlich ausspannen und seine Tour ganz individuell fortsetzen.
Wenn Sie nun auf den Geschmack gekommen sind und sprachlich mit den Einheimischen sich etwas unterhalten möchten, dann sollten Sie auf jeden Fall ein Wort verwenden: "VIVA" denn das steht für "zum Wohl/Prost" und schon sind Sie in der kleinen Welt des Engadin akzeptiert.
Weitere Informationen erhalten Sie beim: Nationalpark Region Engadin / Val Müstair ENGADIN / Scuol Tourismus CHF-7550 Scuol, Tel +41-818612222, Fax +41-81-8612223, www.nationalparkregion.ch info@engadin.ch

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