Verleihung des Deutschen Filmpreis 2006
Der Deutsche Filmpreis, die Lola, ist die renommierteste und höchst dotierte Auszeichnung für den deutschen Film und wird am 12. Mai 2006 im Palais am Funkturm Berlin vergeben.
Dieser deutsche Filmpreis ist mit Preisgeldern in einer Gesamthöhe von 2,845 Millionen Euro des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien dotiert, zählt damit zu den höchts dotierten deutschen Kulturpreisen überhaupt und wird nach Wahl durch die Mitglieder der Deutschen Filmakademie von Kulturstaatsminister Bernd Neumann verliehen.
Die Nominierungen sind bei den Filmen mit folgenden Preisgeldern aus Steuermitteln verbunden:
6 Spielfilme je 250.000 Euro, 2 Kinder- und Jugendfilme je 125.000 Euro, 2 Dokumentarfilme je 100.000 Euro.
Für das Jahr 2006 ergeben sich folgende Preise:
Bester Spielfilm 6 Nominierungen à 250.000 €
1 x Gold à 500.000 € (Nominierungsprämie wird mit angerechnet)
2 x Silber à 400.000 € (Nominierungsprämie wird mit angerechnet)
Bester deutscher Kinder-Jugendfilm 2 Nominierungen à 125.000 €
1 x Gold à 250.000 € (Nominierungsprämie wird mit angerechnet)
Bester deutscher Dokumentarfilm 2 Nominierungen à 100.000 €
1 x Gold à 200.000 € (Nominierungsprämie wird mit angerechnet)
Beste Darstellerin einer Hauptrolle 3 Nominierungen (1 x Gold à 10.000 €)
Bester Darsteller einer Hauptrolle 3 Nominierungen (1 x Gold à 10.000 €)
Beste Darstellerin einer Nebenrolle 3 Nominierungen (1 x Gold à 10.000 €)
Bester Darsteller einer Nebenrolle 3 Nominierungen (1 x Gold à 10.000 €)
Beste Regie 3 Nominierungen (1 x Gold à 10.000 €)
Beste Kamera / Bildgestaltung 3 Nominierungen (1 x Gold à 10.000 €)
Bester Schnitt 3 Nominierungen (1 x Gold à 10.000 €)
Bestes Drehbuch 3 Nominierungen (1 x Gold à 10.000 €)
Beste Musik 3 Nominierungen (1 x Gold à 10.000 €)
Beste Tongestaltung 3 Nominierungen (1 x Gold à 10.000 €)
Bestes Szenenbild 3 Nominierungen (1 x Gold à 10.000 €)
Bestes Kostümbild 3 Nominierungen (1 x Gold à 10.000 €)
Ehrenpreis bis zu 2 x Gold
Publikumspreise
Bester Film 1 x Gold mit silbernem Band
Beste Darstellerin / Bester Darsteller 1 x Gold mit silbernem Band
Die Mitglieder der deutschen Filmakademie haben in ihrer jeweiligen Sektion über die zu nominierenden Filme (6 Spielfilme, 2 Kinder- und Jugendfilme, 2 Dokumentarfilme) und Einzelleistungen (je 3) abgestimmt und die Nominierungen festgelegt.
Nominiert wurden in der Kategorie:
Beste darstellerische Leistung – weibliche Hauptrolle
Inka Friedrich in SOMMER VORM BALKON
Sandra Hüller in REQUIEM
Jasmin Tabatabai in FREMDE HAUT
Nadja Uhl in SOMMER VORM BALKON
Beste darstellerische Leistung – männliche Hauptrolle
Moritz Bleibtreu in ELEMENTARTEILCHEN
Ulrich Mühe in DAS LEBEN DER ANDEREN
Milan Peschel in NETTO
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Beste darstellerische Leistung – weibliche Nebenrolle
Meret Becker in KOMM NÄHER
Martina Gedeck in ELEMENTARTEILCHEN
Imogen Kogge in REQUIEM
Beste darstellerische Leistung – männliche Nebenrolle
Burghart Klaußner in REQUIEM
Andreas Schmidt in SOMMER VORM BALKON
Ulrich Tukur in DAS LEBEN DER ANDEREN
Beste Regie
Florian Henckel von Donnersmarck in DAS LEBEN DER ANDEREN
Andreas Dresen in SOMMER VORM BALKON
Hans-Christian in Schmid REQUIEM
Beste Kamera / Bildgestaltung
Hagen Bogdanski für DAS LEBEN DER ANDEREN
Michael Hammon für WILLENBROCK
Jürgen Jürges für SCHATTEN DER ZEIT
Bester Spielfilm
KNALLHART (Claus Boje - Boje Buck Produktion)
KOMM NÄHER (Oliver Simon - K5 Film)
DAS LEBEN DER ANDEREN (Quirin Berg, Max Wiedemann - Wiedemann & Berg Filmproduktion)
PARADISE NOW (Gerhard Meixner, Roman Paul – Razor Film Produktion)
REQUIEM (Hans-Christian Schmid – 23I5 Filmproduktion)
SOMMER VORM BALKON (Peter Rommel- Rommel Film, Stefan Arndt – X Filme Creative Pool)
Bester Dokumentarfilm
DIE GROSSE STILLE (Philip Gröning, Elda Guidinetti, Andres Pfäffli, Michael Weber – Philip Gröning Filmproduktion)
LOST CHILDREN (Oliver Stoltz – Dreamer Joint Venture)
Bester Kinder- und Jugendfilm
DIE HÖHLE DES GELBEN HUNDES (Stephan Schesch – Schesch Film)
DER SCHATZ DER WEIßEN FALKEN (Tom Spieß, Sönke Wortmann – Little Shark Entertainment)
Bester Schnitt
Dirk Grau für KNALLHART
Patricia Rommel für DAS LEBEN DER ANDEREN
Bernd Schlegel, Hansjörg Weißbrich für REQUIEM
Bestes Szenenbild
Nathan Amondson für DON’T COME KNOCKING
Silke Buhr für DAS LEBEN DER ANDEREN
Christian M. Goldbeck für REQUIEM
Bestes Kostümbild
Gabriele Binder für DAS LEBEN DER ANDEREN
Lisy Christl für SCHATTEN DER ZEIT
Bettina Marx für REQUIEM
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Beste Filmmusik
T Bone Burnett für DON’T COME KNOCKING
Bert Wrede für KNALLHART
Stéphane Moucha, Gabriel Yared für DAS LEBEN DER ANDEREN
Beste Tongestaltung
Christian Bischoff, Jörg Elsner, Marc Parisotto für WHOLETRAIN
Stefan Busch, Michael Kranz BARFUSS Lars Ginzel, Dirk Jacob, Marc Parisotto, Martin Steyer für REQUIEM
Hubertus Rath, Christoph von Schönburg, Arno Wilms für DAS LEBEN DER ANDEREN
Bestes Drehbuch
Hany Abu Assad, Bero Beyer für PARADISE NOW
Florian Henckel von Donnersmarck für DAS LEBEN DER ANDEREN
Wolfgang Kohlhaase für SOMMER VORM BALKON
Bernd Lange für REQUIEM
Die Verleihung des Deutschen Filmpreises ist eine Veranstaltung der Deutschen Filmakademie in Zusammenarbeit mit dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), produziert von der DFA Produktion GmbH.
Die Gala wird auch in diesem Jahr in "Das Erste" (ARD) ausgestrahlt und von Michael Bully Herbig (Traumschiff/Bully Parade) moderiert.
Ausstrahlung: 12. Mai 2006 um 21:45 Uhr
Weitere Informationen zum DEUTSCHEN FILMPREIS 2006 und zu weiteren Projekten der DEUTSCHEN FILMAKADEMIE finden Sie unter www.deutsche-filmakademie.de
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