Ausstellung „Gletscher im Treibhaus“ auf der Zugspitze
Ab dem 2. August sind in der Panorama-Lounge auf der Zugspitze historische und aktuelle Gletscher-Bilder zu sehen
Weltweit schmelzen die Gletscher, so auch der Schneefernergletscher auf der Zugspitze. Auf Deutschlands höchstem Berg wird jedoch alles getan, um das Abtauen zumindest zu verlangsamen. So werden seit zwölf Jahren mit dem Ende der Skisaison riesige Planen ausgebreitet, um den verbliebenen Gletscher vor der Sonneneinstrahlung und dem warmen Sommerregen zu schützen.
Die Verantwortlichen der Bayerischen Zugspitzbahn Bergbahn AG sind sich bewusst, wie wichtig es ist, auf die Problematik des weltweiten Gletscherschwundes hinzuweisen.
Organisiert und zusammengestellt wurde die Ausstellung von der Gesellschaft für ökologische Forschung e.V., zudem unterstützt Greenpeace das Projekt. „Eine fotografische Zeitreise in die alpine Welt“, so bezeichnen die Macher ihre Präsentation. Diese zeigt nicht nur sehr plakative Aufnahmen, sondern erklärt auch die wissenschaftlichen Hintergründe des Phänomens.
Das Gletschereis wird heute häufig als globales Klimaarchiv bezeichnet, denn anhand des Rückganges lassen sich Rückschlüsse auf Luftverschmutzung und Klimawandel ziehen.
„Gletscher im Treibhaus“ ist vom 2. August bis 10. September in der Panorama-Lounge auf der Zugspitze zu sehen, die Öffnungszeiten der Ausstellung richten sich nach den Betriebszeiten der Bahnen (Eibsee-Seilbahn: 8 bis 16.45 Uhr und Zahnradbahn ab Garmisch 8.15 bis 16.30 Uhr).
Weitere Auskünfte: Bayerische Zugspitzbahn Bergbahn AG, Olympiastraße 27, 82467 Garmisch-Partenkirchen, Tel. (0 88 21) 797 0, Fax (0 88 21) 797 901, zugspitzbahn@zugspitze.de www.zugspitze.de
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