Sonderausstellung zum „Ring des Nibelungen“
Vor 130 Jahren fanden in Bayreuth die ersten Wagner-Festspiele statt: In dem eigens errichteten Festspielhaus kam es zur Uraufführung von Richard Wagners „Ring des Nibelungen“.
In diesem Jahr steht eine Neuinszenierung auf dem Spielplan. Aus diesem Anlass veranstalten die Bayreuther Festspiele und das Richard Wagner-Museum vom 25. Juli bis 28. August, während der diesjährigen Festspielzeit, die große Sonderausstellung „Ring des Nibelungen“ auf der Bühne des Markgräflichen Opernhauses.
Das Opernhaus als Ausstellungsort repräsentiert den Beginn der Realisierung von Richard Wagners Festspiel-Idee: Die Existenz des Theaters bewog ihn zu einer Inspektionsreise nach Bayreuth, und hier fand an seinem 59. Geburtstag am 22. Mai 1872 auch die Feier zur Grundsteinlegung des Festspielhauses statt.
Die Ausstellung zeigt 130 Jahre „Ring“ in Bayreuth in Skizzen, Figurinen, Requisiten und Original-Bühnenmodellen.
Der Besucher erlebt so das Werden und den Wandel der Bilder durch die Zeitläufe und die ästhetische Entwicklung.
Wer keine Karten zum Ring der Nibelungen besitzt, sich die mehrstündigen Aufführungen nicht antun möchte, aber für den Ring der Nibelungen sich schon immer interessiert hat, ist in dieser Ausstellung also gut aufgehoben.
Infos: Richard Wagner-Museum, Haus Wahnfried, Telefon 0921/757280 www.wagnermuseum.de
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