Neues Kelten- und Römermuseum Manching zeigt einmalige Relikte
Ein weltweit einzigartiger Goldschatz und zwei 15 Meter lange, fast 2000 Jahre alte Militärschiffe – das neue Kelten- und Römermuseum in Manching zeigt spektakuläre Exponate, die aus der größten Keltenstadt Europas stammen, welche sich einst über 380 Hektar nahe der Marktgemeinde erstreckte. In den vergangenen 50 Jahren wurden rund sieben Prozent der Siedlung ausgegraben.
Die außergewöhnlichsten Funde gibt es nun in den Vitrinen der Zweigstelle der Archäologischen Staatssammlung München zu bewundern. Träger des Hauses ist ein Zweckverband, dem der Bezirk Oberbayern, der Landkreis, die Gemeinde und ein Förderverein angehören.
Im futuristisch anmutenden Museumsbau können Besucher in die Zeit um 200 vor Christus reisen. Damals galt Manching als Zentrum von Handel und Handwerk – eine florierende, freie Kelten-Metropole an der Donau. Weltweit einmalige Relikte wie die vergoldeten Kultbäumchen und der größte keltische Goldfund des 20. Jahrhunderts zeugen aus dieser Epoche.
Weiterer Schwerpunkt im Museum ist die römische Abteilung mit den imposanten Überresten zweier Militärschiffe.
Öffnungszeiten sind dienstags bis freitags von 9.30 bis 16.30 Uhr und am Wochenende von 10.30 Uhr von 17.30 Uhr
Weitere Infos: Kelten Römermuseum Manching, Im Erlet 2, 85077 Manching, Tel. 08459/32373-0, Fax 08459/32373-29, info@museum-manching.de, www.museum-manching.de
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