Wiederaufnahme „Servus Kabul“ am 6. Oktober 2006
Ja, es gibt sie - die bayerisch – islamischen Gemeinsamkeiten. Auch wenn in der jüngsten Zeit ein anderer Eindruck gewonnen werden konnte. Aber schließlich brannten in der islamischen Welt deutsche und vatikanische Flaggen und keine bayerischen.
Jörg Grasers Volksstück „Servus Kabul“ wird am 6. Oktober im Studio des Theaters Ingolstadt wieder aufgenommen.
Die Story von "Servus Kabul"
| Franz und Gertraud Brodler sind bayerische Wirtsleute. Die beiden Kinder sind leider aus der Art geschlagen. Sohn Hans schuftet am Band der nahen Autofabrik und sehnt sich nach einer Frau, Tochter Fanny hat gerade den Plan zur Karriere bei der Bundeswehr aufgegeben und plant jetzt den Übertritt zum Islam. Grund ist Jusuf Mummadir, ein reicher Scheich, den Fanny in München kennen gelernt hat. Jusuf will sich den Brauteltern vorstellen. War Vater Franz eigentlich gegen den ganzen „Schmarrn“, so findet er plötzlich doch Gefallen am Unternehmen und am Islam. Zwar gibt es keinen Schweinsbraten, aber die Frauen werden aus dem Raum verbannt und sollten diese zu frech werden, darf man sie ungesühnt verprügeln. Man steht somit nicht mehr unter dem Pantoffel der Frau und könnte sich noch einige Frauen dazu anschaffen. |
Also bricht Vater Franz schließlich nach Kabul auf und eröffnet dort ein bayerisches Wirtshaus. Endlich kann er seinen Traum von der Vielweiberei verwirklichen. Zur Hochzeit seines Sohnes kehrt er mit seinen drei afghanischen Ehefrauen in seine bayerische Heimat zurück.
Das Stück über Bayerntum und Islam beginnt um 20 Uhr.
Karten gibt es an der Theaterkasse, unter der Telefonnummer 0841 – 98 13 200 oder per E-Mail unter theaterkasse@ingolstadt.de
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