Christen, Juden und Moslems in Forchheim
Zum Jubiläum „1000 Jahre Hochstift Bamberg“ bietet das Pfalzmuseum Forchheim erstmals Führungen mit dem Thema „Wir haben alle einen Gott – Christen, Juden und Moslems in Forchheim“ an.
In der Wiesentstraße stand die 1938 von den Nationalsozialisten gesprengte Synagoge, vom Paradeplatz aus wurden die Forchheimer Juden in die Konzentrationslager deportiert. Das normalerweise nicht zugängliche Redemptoristenkloster gewährt einen Einblick in Kirche und klösterliches Leben.
Der Reformation und der jüngeren evangelischen Kirche ist die Besichtigung von St. Johannis gewidmet.
Den Abschluss bildet ein Besuch der neuen Moschee an der Haidfeldstraße. Bei den Führungen werden auch die Grundsätze, Gemeinsamkeiten und Unterschiede der drei monotheistischen Weltreligionen erklärt.
Sie finden jeweils sonntags um 14 Uhr begleitend zur Sonderausstellung „14 auf einen Streich! Zur urkundlichen Ersterwähnung von 14 Orten im Forchheimer Umland“ (27. Mai, 3., 10. und 17. Juni) statt.
Infos: Pfalzmuseum Forchheim, Telefon 09191/714327 www.forchheim.de
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