40 Jahre Bankomat
Mehr als 80 Prozent der Bundesbürger heben inzwischen ihr Bargeld am Automaten und nicht mehr am Bankschalter ab.
Eine repräsentative Umfrage der Dresdner Bank zum 40. Geburtstag des ersten kommerziell betriebenen Geldautomaten in Europa ergab aber auch: Neun von zehn Kunden gehen auch am Automaten auf Nummer sicher und zählen die Scheine nach.
Doch wie sieht es mit der Sicherheit am Automaten aus?
Augen auf und Misstrauen bei auffälligen oder beschädigten Bauteilen
| Auch wenn die ganz überwiegende Zahl der Abhebungen am Bankomaten problemlos verläuft, sollten Kunden stets aufmerksam bleiben. Das macht es Betrügern schwerer, an Karteninformationen zu kommen und sich illegal Geld zu beschaffen. Betrüger können einen Automaten beispielsweise mit eigenen Kartenlesegeräten und Tastaturen bestücken, um so die Kundendaten auszuspähen und illegale Kopien von EC-Karten anzufertigen. Die Polizei spricht dann von „Skimming“, was Abschöpfen heißt. Es geht aber auch einfacher: Ein scheinbar harmloser Passant schaut dem Bankkunden beim Eingeben der PIN über die Schulter und stiehlt später dessen Karte. Schon kann er unbefugt Geld abheben. |
Dresdner-Bank-Experte Olaf Schmehl rät daher: „Vorsicht, wenn jemand Sie am Geldautomaten beobachtet oder in der Nähe mit einem Laptop herumhantiert.“ Die beste Abwehr gegen ungebetene Beobachter: Beim Eingeben der PIN-Nummer sollte man mit seinem Körper und der anderen Hand die Tastatur abdecken. Auch wenn bestimmte Bauteile des Automaten, etwa Tastatur oder Kartenschlitz, auffällig oder andersartig als der Rest des Automaten wirken, sollte man nicht abheben und die Polizei benachrichtigen.
Außerdem sind Mini-Videokameras am Automaten ein Warnsignal. Damit spähen Betrüger eingegebene PIN-Nummern aus. Und wenn die Karte trotz Kontodeckung und korrekter PIN-Eingabe nicht mehr aus dem Automaten herauskommt: Nicht weggehen, sondern an Ort und Stelle die Polizei anrufen. Wer den Automaten verlässt, läuft Gefahr, dass Betrüger die mit einer Gerätemanipulation zurückgehaltene Karte herausholen und für ihre Zwecke missbrauchen.
Quelle: Dresdner Bank
| Mitglied | Diskussion |
|---|


