GE-Money-Bank definiert GmbH-Geschäftsführergehalt neu
"Mit dem Sofortkredit haben Sie eine günstige, sichere und flexible Möglichkeit Ihren zusätzlichen Finanzbedarf zu decken." Diese Werbebotschaft hat ihre Gültigkeit im Rahmen der US Bankenkrise verloren und zeigt nun ihre Auswirkungen für Kleingewerbetreibende und Geschäftsführer von GmbHs.
Im Rahmen der Bankenkrise und dem Vertrauensschwund zwischen den Banken untereinander treibt das verlorene Vertrauen nun also so manche Blüte und der rasant ansteigende Vertrauensverlust der Banken untereinander wird an die eigenen Kunden weitergegeben.
Selbst bei regelmäßigem Gehaltseingang stellt GE-Money gegenüber ihren Kunden fest, "dass kein Gehalts- oder Leistungseingang festzustellen ist".
Auf Nachfrage der Redaktion wird das Gehalt eines GmbH-Geschäftsführers als "nicht reguläres Gehalt" angesehen, was dem Vorwurf eines irregulären Geldtransfer entspricht.
Dass es sich bei einer GmbH um eine juristisch selbständige Person handelt (siehe Wöhe) und ein GmbH-Geschäftsführer ein Angestellter der GmbH ist, gibt bei dieser Betrachungsweise Anlass zur Sorge ob der Ausbildung der Bankmitarbeiter.
Auf Nachfrage ist eine schriftliche Stellungnahme nicht möglich, da derartige Definitionen und Bestätigungen als standardisierte Schreiben von der GE-Moneybank-Zentrale ausgestellt werden.
Bevor Bankkunden angebotene Kreditlinien ausschöpfen, sollten sie also das Kleingedruckte unbedingt lesen. Eine Kündigung von Seiten der Bank ist jederzeit möglich und dann fallen, sofern eine Kreditlinie genutzt wurde, saftige Überziehungszinsen an.
Schade. Die Eigenwerbung mit "dank ihrer passenden Lösungen und dem hervorragenden persönlichen Service zählt GE-Money zu einem der kundenfreundlichsten Kreditinstitute in Deutschland" ist damit im Jahre 2008 ad absurdum geführt worden.
GE-Money Bank: nein danke
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