Studie „Online-Marketing-Trends 2009“ neu aufgelegt
Die Finanzkrise zwingt Unternehmen, Ihre Werbung zu überdenken. Textanzeigen in Suchmaschinen profitieren davon. Neben Benutzerfreundlichkeit (Usability), Seitenoptimierung (SEO), E-Mail und Web-Controlling gehören seit diesem Jahr auch bezahlte Textanzeigen (SEM) zum Pflichtprogramm des Online-Marketing.
Das ist eines der Ergebnisse der neuen Studie „Online-Marketing-Trends 2009“ der Unternehmensberatung Absolit.
Textanzeigen als redaktionelle Sonderveröffentlichung
Verschiedene Nachrichtenportale übernehmen deshalb seit geraumer Zeit die professionelle Texterstellung und veröffentlichen auf ihren Plattformen einen redaktionellen Bericht als Sonderveröffentlichung für Auftraggeber, um den Kunden in den Suchmaschinen optimal zu listen und gleichzeitig die eigenen Leser über neue Produkte und Angebote zu informieren.
Im Zuge dieser redaktionellen Sonderveröffentlichungen (Advertorials) kommen in Zukunft auch vermehrt Videoclips zum Einsatz, um den Web 2.0- Anforderungen der Internetnutzer gerecht zu werden.
Die Studie wird gemeinsam mit der Rogator AG seit 2006 jährlich durchgeführt. Ein Vergleich der Werte offenbart Trends. So war das Thema Blog in der Vergangenheit überbewertet. 2007 wollten noch knapp sechzig Prozent der Unternehmen verstärkt bloggen; 2009 sind es nur noch 48 Prozent. „Corporate Weblogs sind ein Flop“ kommentiert Berater Torsten Schwarz die Ergebnisse. Nur einigen wenigen Firmen gelingt es, wirklich interessante Blogs zu betreiben. „Außer Frosta, Walther und dem Shopblogger gibt es nur wenige Beispiele guter Unternehmensblogs“ bemängelt Schwarz.
Stark im Kommen ist auch das Social Web. Elf Prozent mehr Unternehmen als noch 2007 wollen verstärkt nach Möglichkeiten suchen, in Communities Präsenz zu zeigen.
Neu bei den Pflichtaufgaben der Online-Marketer ist das Schalten von Suchwortanzeigen (SEM)
Von 67 auf 77 Prozent stieg der Anteil der Unternehmen, die SEM einsetzen. Nur wenig verändert sind die Themen Homepage, E-Mail-Marketing und Web-Controlling.
Die Verbesserung der Nutzerfreundlichkeit (Usability) steht nach wie vor ganz oben, gefolgt von der Optimierung für Suchmaschinen (SEO). Genau wie E-Mail-Marketing ist die Bedeutung eines guten Google-Rankings bei Online-Marketern heute unumstritten.
Insgesamt verstärken 53 Prozent der Unternehmen ihr Online-Marketing und nur 7,7 Prozent reduzieren ihr Budget. Große Unternehmen verstärken Online-Marketing in höherem Maß als kleine.
Eine Kurzversion der Studie gibt es unter www.absolit.de/trends als Download.
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