250 Jahre Braugeschichte in der St. James’s Gate-Brauerei in Dublin - Jubiläumsaktionen auch im Guinness Storehouse
Arthur Guinness zeigte kluge Voraussicht, als er vor 250 Jahren den Pachtvertrag für das St. James’s Gate-Gelände mit einer Laufzeit von 9.000 Jahren unterzeichnete. Guinness feiert nun seine überaus erfolgreiche Braugeschichte des "Black Stuff" mit Veranstaltungen rund um die Welt und ganz besonders am so genannten Arthur’s Day - dem Geburtstag des Gründers am 24. September 2009.
Wussten Sie, dass Guinness in weltweit 50 Brauereien gebraut wird?, dass ein Pint Guinness mit nur 190 kcal weniger Kalorien hat als die gleiche Menge fettarme Milch, Cola oder Orangensaft?, dass Guinness-Konsumenten pro Irish Pub-Besuch mehr Geld für Essen und Trinken ausgeben als der durchschnittliche Biertrinker? und dass mehr als zehn Millionen Gläser Guinness Stout täglich durch die Kehlen der Biertrinker auf der ganzen Welt fließen?
Auch deutsche Fans des irischen Stout Biers wird die Partystimmung in rund 700 Irish Pubs sowie bei 30 Arthur’s Day Events überall in der Republik erreichen. Rund um das Guinness Storehouse, das Erlebnismuseum im Herzen der St. James’s Gate-Brauerei in Dublin, werden in diesem Jahr besondere Aktionen mit Musik und Lesungen stattfinden.
Dabei werden Sie auch erfahren, wie ein Perfect Pint gezapft wird.
Denn ein Guinness wird nicht einfach nur ins Glas gegossen. Richtig eingeschenkt, ist ein frisches
Guinness schon vor dem ersten Schluck ein echtes Erlebnis, denn während das Bier in das Glas
läuft, entsteht der typische „Guinness-Surge“.
Durch die Kohlensäure wirkt das Draught zunächst bräunlich. Während die kleinen Bläschen im Glas langsam nach oben perlen, entsteht der Eindruck einer Brandung, die nach dem Abebben ein dunkles Bier mit einer weißen, cremigen Schaumkrone hinterlässt. Wichtige Voraussetzung dafür ist ein sauberes Glas und die richtige Temperatur des Biers. Eine gewisse Übung im Umgang mit Glas und Zapfhahn ist natürlich auch erforderlich.
Das Perfect Pint ist eine Kunst für sich. Besonders künstlerisch veranlagte Zapfhahn-Spezialisten setzten aber noch einen oben drauf: Mit dem Zapfhahn malen sie ein irisches Kleeblatt in den frischen, festen Schaum. So vorbereitet ist ein frisches, kühles Guinness Genuss für Auge und Gaumen.
Freunde der irischen Zapftradition können sich beispielsweise in Kilians Irish Pub und Irish Pub Molly Malone in München oder im Kilkenny Irish Pub in Berlin vom perfekt gezapften Guiness überzeugen.
Weitere Informationen zu 250 Jahre Guinness Brautradition finden Sie unter: www.guinness.de
Autor: Gerd Bruckner
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