Fördertöpfe für den Mittelstand
Während Mittelstandskunden sich noch im Sommerurlaub befinden oder seit kurzem in den Bürotürmen die Arbeit wieder aufnehmen, hat die Politik weitreichende Unterstützung und entsprechende Maßnahmen zum Thema „Fördermittel für den Mittelstand“ zum wiederholten Male angekündigt.
So veranstaltete die KfW (Kreditinstitut für die Wirtschaft) just in dieser hochsommerlichen Zeit, eine deutschlandweite Roadshow, von der sich so mancher Mittelständler Hilfestellung erwartete.
Diese lapidare Abhandlung brachte so manchen Roadshowbesucher deshalb auf die Palme, weil er über die ihm bereits bekannten Floskeln der Banken hinaus„zu geringes Eigenkapital“, „schlechtes Rating“, „zu viel Bearbeitungsaufwand“ keinerlei weitere hilfreiche Informationen für den Einzelfall erhielt.
Somit sind selbst nach Gesprächen mit der KfW die von der Politik und Medien hochgepriesenen Fördertöpfe nach wie vor nur schwer bis gar nicht abrufbar und enden meistens mit dem Ergebnis, dass von den Banken völlig normale Kredite zu Höchstzinsen (derzeit ca. 11%), statt der gewünschten Fördermittel zu Niedrigzinsen (ca. 3-4%), angeboten werden.
Hilfestellung ist somit weiterhin nur von Fachverbänden und freien Fachberatern zu erwarten, die entsprechende Schulungen und Seminare anbieten.
Rechercheergebnisse der Redaktion liefert das Kompetenzzentrum unter der Telefonnummer 089.74612142. Es führen viele Wege an die Töpfe!
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