Im Juli 2009 mehr Gäste, aber weniger Übernachtungen in Bayern
Der Reisemonat Juli 2009 verlief für die knapp 13 800 geöffneten bayerischen Beherbergungsbetriebe mit neun oder mehr Betten (einschl. der Campingplätze) zweigeteilt: Nach den bislang im Bayerischen Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung vorliegenden Daten nahm zwar die Zahl der Gäste um 1,0 Prozent auf über 3,0 Millionen zu, die Zahl der Übernachtungen verringerte sich aber um 1,7 Prozent auf gut 8,9 Millionen.
Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer der Gäste lag bei 2,9 Tagen, die Auslastung der rund 556 000 angebotenen Betten betrug 46,7 Prozent.
Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung mitteilt, meldeten die fast 13 800 geöffneten Beherbergungsbetriebe mit neun oder mehr Betten (einschl. der Campingplätze) im Juli 2009 zusammen gut 3,0 Millionen Ankünfte von Gästen und über 8,9 Millionen Übernachtungen. Gegenüber dem Juli 2008 bedeutet dies einen Zuwachs von 1,0 Prozent bei den Gästeankünften, aber einen Rückgang um 1,7 Prozent bei den Übernachtungen.
Die Auslastung der rund 556 000 angebotenen Betten lag im Juli 2009 bei 46,7 Prozent und damit leicht unter dem Stand vom Vorjahresmonat (47,8 Prozent); die durchschnittliche Aufenthaltsdauer der Gäste verringerte sich um 0,1 Prozentpunkte auf 2,9 Tage.
Über 2,2 Millionen oder 73,9 Prozent aller Gäste stammten aus dem Inland. Ihre Zahl überstieg das Vorjahresniveau um 2,7 Prozent. Die Zahl der Übernachtungen von Inländern nahm unterdurchschnittlich um 0,8 Prozent auf knapp 7,3 Millionen ab.
Deutlich schwächer zeigte sich der Ausländerreiseverkehr: Die Zahl der Gäste sank um 3,4 Prozent auf nahezu 0,8 Millionen, das Übernachtungsaufkommen verringerte sich um 5,7 Prozent auf knapp 1,7 Millionen.
Der Monat Juli 2009 verlief für Bayerns vier Tourismusgroßregionen unterschiedlich gut
In Allgäu/ Bayerisch-Schwaben (Gästeankünfte: +3,4 Prozent; Übernachtungen: -1,1 Prozent), Ostbayern (+2,1 Prozent; -0,2 Prozent) und Oberbayern (+1,8 Prozent; -2,1 Prozent) war die Entwicklung von Gästeankünften und Übernachtungen zweigeteilt; in Franken (-1,9 Prozent; -3,1 Prozent) dagegen nahm auch die Zahl der Gästeankünfte ab.
Ein deutlich besseres Ergebnis als im Juli 2008 verzeichnete die bayerische Landeshauptstadt München (+8,3 Prozent; +4,5 Prozent): Hier lag sowohl die Zahl der Gästeankünfte als auch die der Übernachtungen deutlich über dem Vorjahresniveau.
Die bayerische Fremdenverkehrsbilanz der ersten sieben Monate 2009 ist - verglichen mit dem Vorjahreszeitraum - damit weiterhin negativ: „Nur“ gut 14,7 Millionen Gäste (-3,1 Prozent) besuchten einen Beherbergungsbetrieb in Bayern und übernachteten hier über 42,1 Millionen Mal (-3,7 Prozent).
Quelle: Bayer. Landesamt für Statistik
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