Das liegt an der geglückten Kombination aus Radlspaß, Naturerlebnis und kulinarischem Genuss.
Die „Express-Nutzer“ können dabei aus drei unterschiedlich anspruchsvollen Radtouren auswählen, die zwischen 20 und 30 Kilometer lang sind.
Der besondere Service für Vielfahrer: Die Touren können mit dem bestehenden Radwegenetz im Landkreis Erlangen-Höchstadt kombiniert werden – beispielsweise mit dem Aischtal-Radweg. Auf allen Routen eröffnet sich den Radlern ein herrliches Landschaftsbild – wie Perlen an der Schnur schmiegen sich die Weiher in den Teichketten aneinander.
„Land der tausend Weiher“ wird der Aischgrund deswegen auch genannt. Hier wächst der „Aischgründer Karpfen“ unter besten Lebensbedingungen heran.
Die Anfänge der Karpfenzucht reichen bis ins Mittelalter zurück, damals haben vor allem Mönche für ihre Klöster die Fischzucht betrieben. Unterwegs gibt es zudem schöne Orte und Sehenswürdigkeiten zu entdecken.
In Höchstadt a. d. Aisch, das über 1000 Jahre ist und ein Zentrum der Karpfenkultur ist, begegnet den Radlern „Fridolin“.
Der Steinkarpfen aus Muschelkalk ist das Wahrzeichen des Aischgrundes – ein wahrlich imposanter „Fang“: 2.900 kg schwer, 2,92 Meter lang, 76 Zentimeter breit und 1,66 Meter hoch. Weitere Stationen entlang der Tour sind Adelsdorf, Röttenbach und Weisendorf.
Um Adelsdorf laden während der Sommermonate kühle und schattige Felsenkeller zur willkommenen Verschnaufpause ein. Und auch hier gilt: Der Biergenuss bleibt ungetrübt, die Heimfahrt wird mit dem Expressbus angetreten, der selbst-verständlich über einen Fahrradanhänger verfügt.
Der „Aischgründer Karpfen- und Kellerexpress“ verkehrt fünfmal täglich – an Sonn- und Feiertagen während der Hauptsaison vom 1. Mai bis 2. November.
Seine Rundfahrt beginnt jeweils am Erlanger Busbahnhof und führt über Röttenbach, Adelsdorf, Höchstadt und Weisendorf nach Erlangen zurück. Eine Empfehlung darf natürlich nicht fehlen.
Im September und Oktober sollte man die Radtour unbedingt mit einem Besuch der gemütlichen Gasthäuser verbinden – und dabei die kulinarische Spezialität der Region genießen: einen echten „Aischgründer Karpfen“. Die Karpfen werden traditionell nur in Monaten mit einem „r“ angeboten.
Der Aischgrund lässt sich zudem auf dem „WeiherWander-Weg“ vortrefflich erkunden. Auf dem 78 Kilometer langen Rundkurs eröffnen sich den Wanderern immer wieder neue Panoramablicke auf die Teichlandschaft, die wie ein gläserner Spiegel in der Sonne blitzt.
Mit dem VGN fährt man mit der R1 im Stundentakt von Nürnberg nach Emskirchen oder Neustadt a. d. Aisch. Von dort aus hat man mit dem Bus Anschluss nach Uehlfeld und zu anderen Orten.
Der Weg lässt sich gut in mehrere Etappen unterteilen, unterwegs gibt es fränkische Gasthäuser und idyllisch gelegene Übernachtungsbetriebe.
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