Nach mühseligen und jahrzehntelangen Verhandlungen mit Stadtradt, Baureferat, Ordnungsamt, Polizei und Denkmalschutzbehörde war es nun endlich so weit.
Die Container aus früheren Jahren müssen nun nicht mehr auf- und nach 14 Tagen Oktoberfest wieder abgebaut werden. Fremdenverkehrsamt, Polizei, Bayerisches Rotes Kreuz, Feuerwehr und das Fundbüro für Sachen wie auch für Kinder und Jugendliche die verloren gegangen sind, haben endlich ein neues und festes Zuhause bekommen.Der im Sommer 2002 ausgeschriebene Wettbewerb für den Bau des SZT wurde von dem Berliner Architekten Volker Staab und seiner Mannschaft gewonnen die nun der Öffentlichkeit das Unternehmen vorstellen und erläutern konnte.
So wird die Kupferummantelung sich in den nächsten Jahren selbständig mit einer Patina ala Bavaria umgeben was dann zu einer Harmonisierung mit der Umgebung führen wird.
Im Gegensatz zu den bisherigen Containern die sich ja verstecken sollten, sind die Eingangsbereiche schon von Weitem zu sehen und zu erkennen wer sich wo befindet. Die 3 grossen Hubtore, die mit Leuchtschrift die Besuchereingänge von "Polizei", "Erste Hilfe" und "Festleitung" markieren, helfen bei der Orientierung.
Die mehrere hundert Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den zwölf unterschiedlichen Organisationen sind jetzt bestens gerüstet, wenn es am 18. September zum 171. mal heisst:"O´zapft is!"
Bei diesem Projekt kannten alle Beteiligten die möglichen Risiken genau: ein rekordverdächtiger Terminplan der keine Pufferzeiten erlaubte und die Bauzeit um fast die Hälfte zusammenschmolz. Nicht nur der Termin für das Oktoberfest 2004 war somit vom Erfolg gekrönt, auch die Kostenobergrenze in Höhe von 13 Millionen Euro wurde eingehalten, was die Stadt als Bauherr natürlich besonders freute.
Und so wurden Wiesnwirte, Polizei, Feuerwehr, BRK, Kommunalpolitiker und natürlich auch die evangelischen und katolischen Schaustellerfürsorger zur Einweihung am 10. August 2004 geladen, womit zumindest Teile des Servicecenters bereits der Öffentlichkeit übergeben wurden. Die Festleitung und Pressestelle arbeiten bereits in den neuen Räumen
Die Redaktion gratuliert dem Bauherr und hofft, dass die 3 Polizeizellen (ja es gibt nicht mehr) nie besetzt oder wenn schon, dann nur gering ausgelastet werden.
In diesem Sinn wünschen wir Ihnen eine tolle Wiesn.

| Poster | Thread |
|---|





