Fisch statt Hax’n – Köstliches aus dem Tegernsee
Die Hax’n ist zweifelsohne eine der bekanntesten bayerischen Spezialitäten. Der Liebhaber von Fischgerichten hingegen genießt am Tegernsee die regionale Spezialität, den heimischen Fisch. 
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Im glasklaren Wasser mit Trinkwasserqualität gedeihen Saiblinge, Seeforellen, Sandfelchen und Renken.
Damit das auch weiterhin so bleibt, wird der Nachwuchs im Bad Wiesseer Fischbruthaus gezüchtet. Die Muttertiere werden im Winter eingefangen, ihre Eier abgestreift und künstlich befruchtet.
Im Frühjahr, wenn Wassertemperatur und Ernährungsvoraussetzungen stimmen, entlässt man die „Kleinen“ in die Freiheit des 950 Hektar großen Sees. Hier tummeln sich schätzungsweise rund 2,5 Mio Renken, 100.000 Saiblinge sowie je 40. 000 Forellen und Sandfelchen.
Die Köstlichkeiten aus dem See sind natürlich nicht nur bei Einheimischen, sondern auch bei Touristen sehr beliebt.
Oft wird der Fisch nach alten Rezepten, unter anderem aus dem Kloster Tegernsee, zubereitet.
So stammt die Anweisung zur scharfen Fischsuppe, die man aus Fisch, Semmeln, Weißwein, Lebkuchen und Gewürzen kocht, bereits aus dem Jahr 1535.
Die Tradition spielt auch in der „Fischerei Tegernsee“ eine große Rolle. Hier wird Erlenholz mit geräuchert, was dem Fisch die goldgelbe Farbe und das besondere Aroma verleiht.

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