Mit „Zauber, Spuk und Hexentanz“ eröffnet das Augsburger Puppentheatermuseum "die Kiste" wieder ein abwechslungsreiches Jahresprogramm, das das Herz aller Puppenkisten-Fans höher schlagen lässt.
Kleine und große Besucher werden in der ersten Sonderausstellung 2005 in die schaurig schöne Welt der Gespenster, Hexen und Magier entführt.
Von Beginn an gehörten Geistergeschichten zum Repertoire der Augsburger Puppenkiste, z.B. „Von Einem, der auszog das Gruseln zu lernen“, „Das kleine Gespenst“, „Die kleine Hexe“ oder die Filmerfolge „Schlechte Zeiten für Gespenster“ und „Burggespenst Lülü“ um nur einige zu nennen. In den Schaukästen sind erstmals die Marionetten von Hannelore Marschall-Oehmichen und Jürgen Marschall aus diesem erfolgreichen „Genre“ zu sehen.
Bereits in den fünfziger Jahren brachte Walter Oehmichen die amüsante Geschichte „Das Gespenst von Canterville“ von Oscar Wilde als Marionetteninszenierung auf die Bühne.
In einer Retrospektive erfährt der Besucher Spannendes über das Leben des Autors Oscar Wilde, über die Zeit der Gothic-Novels, der Schauerromane im 19. Jhr. und Walter Oehmichens Motivation die Geschichte für die Puppenkiste umzusetzen. Nach über 40 Jahren ist die Sprachaufnahme zu „Canterville“ wieder aufgetaucht und wird den Besuchern, neben den eindrucksvollen Marionetten erstmals auch als Hörspiel präsentiert.
Die kleinen Besucher können Hörgeschichten vom „kleinen Gespenst“ und der „kleinen Hexe“ genießen und im Museumskino Gespensterfilme der Augsburger Puppenkiste ansehen. Im Maleck können diesmal „kleine Gespenster“ selbst gebastelt und bemalt werden.
Dank des Engagements des Faches Volkskunde der Universität Augsburg gibt es diesmal einen interessanten Einblick in die Welt von Hexen und deren Kräuter- und Heilkenntnisse.
Ein wahrer Coup ist dem Museum auch durch die Kooperation mit dem Institut für Grenzgebiete der Psychologie, Psychohygiene und Parapsychologie Freiburg gelungen. Mit Unterstützung von Dipl.-Psych. Eberhard Bauer und seinem Institut zeigt die Ausstellung anhand von Texten und Fotos wissenschaftliche Hintergrundinformationen zu übersinnlichen und paranormalen Phänomenen.
Ein „Gruselregal“ mit echten Präparationen des Naturmuseums Augsburgs und eines Kräuterexperten, sowie ein über 60m² großer gespenstischer Dachboden wird die großen und kleinen Besucher „erschauern“ lassen.
Da sich das Museum im Heilig-Geist-Spital aus dem 17. Jahrhundert befindet, sind die Rahmenbedingungen für eine Reise in die Geisterwelt ideal, denn: wenn’s hier nicht spukt, wo sonst!
Ein Höhepunkt in 2005 wird im Oktober sicher die Gruselnacht für Kinder sein.
Denn in dieser besonderen Nacht wird im Museum ab 20:00 Uhr bis zum nächsten Morgen um 10:00 Uhr gebastelt, gelesen, erzählt und gespielt und auf dem vorbereiteten Lager mitten im Museum geschlafen. In der Nacht gibt es eine Taschenlampenführung die viele Überraschungen bereit hält.
Die Teilnehmerzahl ist leider begrenzt und ist für Kinder im Alter von 10 bis 12 Jahren geeignet. Also rechtzeitig anmelden.
Die Kosten für die Gruselnacht (inkl. Abendessen, Frühstück und Getränke) liegen pro Teilnehmer bei 30,- €. Mitzubringen sind Isomatte, Schlafsack, Taschenlampe und Kuscheltier. Infos dazu erhalten Sie unter Tel. 0821-450345-31 oder per Email eckart@diekiste.net
Die Sonderausstellung "Zauber, Spuk und Hexentanz" läuft vom 26.01.05 – 29.05.05 (und Dauerausstellung mit „Jim Knopf, Urmel und & Co.“) täglich außer montags von 10:00 Uhr – 19:00 Uhr (Kasse bis 18:00 Uhr geöffnet)
Die Bearbeitungsschritte gibt es auf Pergament und ist bei "Die Kiste" natürlich erhältlich.
Die Eintrittspreise:
Erwachsene 4,20 €, Kinder (4-12 Jahre) 2,70 €; Gruppenpreis Kinder (ab 20 Pers.) 2,20 €, Familienkarte (2 Erw., 2 Kinder) 10,80 €
Kombipreise Museumseintritt bei Theaterbesuch: Erwachsene 3,20 €, Kinder 2,20 €,
Weitere Details erhalten Sie vom Augsburger Puppentheatermuseum „die Kiste“; Spitalgasse 15; 86150 Augsburg, Buchung von Führungen: 0821 / 45 03 45 - 0 oder unter www.diekiste.net
Quelle: die Kiste, Bild: Elmar Herr
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