Tarifverhandlungen zwischen Hapag-Lloyd Flug und Vereinigung Cockpit beendet
Hannover/Neu-Isenburg, 3. Juni 2004.
Mit Blick auf die aktuell schwierige Wettbewerbssituation im Flugmarkt ist es den Verhandlungspartnern gelungen, gemeinsam die Zukunft und das Wachstum der Hapag-Lloyd Flug (HF) zu sichern.
Der drohende Arbeitskampf konnte damit abgewendet werden.
In den grundsätzlichen Verhandlungspositionen - Produktivitätssteigerung und Arbeitsplatzsicherung - haben sich die beiden Parteien größtmöglich auf einander zu bewegt.
Vorbehaltlich der endgültigen und satzungsgemäß erforderlichen Zustimmung der Vereinigung Cockpit (VC) innerhalb der nächsten vier Wochen konnte nach schwierigen aber konstruktiven Tarifvertragsverhandlungen zwischen den Parteien in den Abendstunden des 2. Juni 2004 eine richtungsweisende Einigung erzielt werden.
Die angestrebte Produktivitätssteigerung wird durch die Neugestaltung des bestehenden Manteltarifvertrages erreicht. Damit wurde die Voraussetzung für eine gemeinsame Plattform geschaffen. Zukünftig werden die beiden Marken Hapag-Lloyd Flug und Hapag-Lloyd Express (HLX) mit den Piloten dieser einen Plattform bereedert.
Durch die Integration der HLX Piloten und die Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit können die Arbeitsplätze und die beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten (Kapitäns-werdung) nachhaltig gesichert werden.
Die beiden Marken Hapag-Lloyd Flug und Hapag-Lloyd Express bleiben weiterhin erhalten.
(Quelle TUI Presse, Juni 2004 - Übernahme aus German News frühere Version)
| Mitglied | Diskussion |
|---|


