| Re: Schluß mit lustig : erst schießen dann fragen - Bruno de |
Mitglied: Leser Geschrieben am: 01.07.2006 20:23 Hallo, also ich habe zwei Kinder und würde nicht wohnen/wandern wollen, wo Bären frei rumlaufen. Sie sind nicht ungefährlich. Auch nicht die "normalen" Bären. Wird er aus Versehen (z. B. durch spielende Kinder) beim Abnagen eines Kadavers gestört bzw. fühlt sich oder seine Beute bedroht, greift er an. Bärebmamas mit - kindern töten alles - auch ein Bärenmännchen - was ihnen zu nahe vorkommt. Immer noch sterben Menschen durch Bären. Hunde werden von Bären gehasst. Von daher sind auch HuntehalterInnen, die einem Bären begegnen, in Gefahr. Das sind alles Dinge, die man bedenken muss. Dennoch hätte man bei Bruno mehr tun müssen. Der Bär konnte ja nix dafür, daß er da war. Alle EU-Länder hätten intensiv helfen müssen, und zwar schnell! Mit sehr vielen Helfern, Narkotika und Fallen und Ködern. Man hat nicht mal Lockstoffe von Weibchen versucht anzuwenden. Das hätte trotz noch nicht eingetretener Sexualreife von Bruno vielleicht dennoch angelockt, da es ihm vertraut war. Wahrscheinlich hätte man das Tier lebend fangen können. Besonders am letzten Tag, als er auf der Rotwand unterwegs war. Oder ihn verletzten, dann betäuben und operieren. Grundsätzlich müssen aber die Menschen, die in Regionen mit Bären zusammen leben wollen, VORHER gefragt werden, ob sie bereit sind, ein gewisses nicht geringes Risiko zu tragen (v. a. wegen der Kinder und ihrer Tiere). Jedem Bären wünsche ich sein eigenes Reich und Weite, nicht ein dicht besiedeltes Land wie Deutschland. Da kann man einfach nicht bärig gut leben. Und viele Menschen hätten Angst. |
