Deutschland isst = Deutschland disst?
Ein Kommentar von Andrea Limmer
Man bleibt entgeistert vor dem Fernseher des Lieblingsmenschen stehen und fragt sich, was dieser fremde Mann mit der Tafel Schokolade und dem festgetackerten Stirnrunzeln neben einem simulierten Eimer mit kochendem Wasser von einem will – das passiert schon mal, in Zeiten von omnipräsentem massentauglichem „Infotainment“. Ein paar Wochen danach sieht man diesen Mann wieder, mit dem gleichen Stirnrunzeln und der gleichen belehrenden Art, die einem sogar Schokolade vergällen soll, und zwar sieht man ihn als Moderator von „Wie ernährt sich Deutschland?“. Das wissende Stirnrunzeln heißt Ranga Yogeshwar.
Großes Weihnachten-Spezial der German News mit Empfehlungen zu Advent, Weihnachten und Silvester
Alle Jahre wieder, kommt die so genannte "Stille Zeit" und das Freudenfest der Christen. Eine Zeit der Selbstfindung und der großen Familienfeiern. Ob auf einem Christkindlmarkt mit Freunden oder der Familie, die Vorweihnachtszeit stimmt mit Plätzchenduft, Eisblumen am Fenster und romantischen Nächten zum Fest der Liebe ein und mündet am 31. Dezember in der Silvesternacht.
Wir sind nicht allein – und andere Schönheiten
Ein Kommentar von Andrea Limmer
Und so muss man also wieder …
Wenn man regelmäßig „In München“ liest, also die letzte Seite mit der Kolumne von Michael Sailer (recht viel mehr gibt es in dem Heft nicht zu lesen), lernt man unter anderem, dass einem Kolumnisten im Falle der Ideenarmut ein Biergartenbesuch helfen kann.
Wellness-Spezial 2/2010: Wellness für den Winter
Der Herbst hat nicht nur kalendarisch begonnen. Die fallenden Blätter und das Thermometer zeigen, dass der Sommer nun endgültig vorbei ist. Eine gute Gelegenheit sich auf die kühleren Tage einzustellen und über die Möglichkeiten in Wellness-Hotels, Wellness-Oasen, Wellness-Auszeichnungen, aber auch über die Möglichkeiten der Ruhe und Entspannung in Beruf und Privat, einen Gesundheitsurlaub oder eine Meditation sich umfassend zu informieren.
Haben Sie schon gehört, dass Paris Hilton...
Ein Kommentar von Andrea Limmer
Grüß Gott, und guten Morgen.
Ja, ich bin gerade aufgestanden.
Was?
Freilich ist es schon Viertel nach Sechs - Verzeihung, 6.17 Uhr, genau -, aber wissen Sie an einem Sonntag, da lass ich es gern einmal krachen, und bleib einfach eine Stunde länger liegen. Sogar als junger, flexibler, mobiler, motivierter Mensch. Für den Fall, dass etwas Wichtiges passiert, liegt ja das Handy gleich neben meinem Kopf.
Energietipp des Monats: Jetzt auf Energiesparlampen umsteigen
Am 1. September 2010 geht der Glühlampen-Ausstieg in die zweite Runde. Dann ist auch der Verkauf von herkömmlichen Glühbirnen mit einer Leistung von über 75 Watt verboten. Für Verbraucher ist dies ein guter Zeitpunkt, um auf Energiesparlampen umzusteigen.
Brez’n und Spiele
Ein Kommentar von Andrea Limmer
Die These von der Brez’n ist wirklich gut. Kein Wunder, sie ist einfach und wurde ausgesprochen lebhaft ausgesprochen von einem der letzten Weisen der 80er, in einem Tempel der Freiheit, dem Biergarten.
Vergiss mir die Guillotine nicht, Spatzl.
Ein Kommentar von Andrea Limmer
„Regierung moderner Chronos; verschlingt die eigenen Kinder.“ (Des Teufels Wörterbuch)
Es ist schon seltsam: Man leuchtet sich was hinein, um es nach einiger Zeit wieder hinauszupinkeln. Wenn man dies auf öffentlichen Toiletten tut, kann man dabei gezwungen coole Plakate lesen, die einem etwas entgegen plärren: „Er stellt sie später nackt ins Netz.“ „Er feiert, bis der Arzt kommt und landet auf der Intensivstation.“ Darunter salbadern diese Druckerzeugnisse ein Gescheitmeierblah wie: „Alkohol macht mehr kaputt als du denkst.“ Nein, geh wirklich?
„Ihr langweiligen Arschgeigen!“, zwitschern die Schwalben
Ein Kommentar von Andrea Limmer
Vielleicht liegt es am Mai, der nicht wonnig, sondern widerwärtig war, dass Frau Kolumnistin frohgemut und fabulierend über was nachgedacht, dann aber bald grantig und grummelnd an ein paar Fragen herumgekaut hat, die so hart und zäh waren wie eine einen Tag alte Industrie-Brezn.
Der Floh am religiösen Ohr
Ein Kommentar von Andrea Limmer
Man könnte an so einer Stelle recht leicht über die Religion und ihre Institutionen (Achtung: der Glaube hat jetzt frei) salbadern, sich voreingenommen und freudig in jenes gut gelaunte Getümmel mischen, wo alle enthirnt in das gleiche polemische Schimpf-und-Schande-Horn stoßen, dessen Tröttiraden so breitgetreten sind, wie ein ausgelutschtes Kaugummi auf der Leopoldstraße, und sich dann mit einem Klugscheißerlächeln in den englischen Garten pflanzen, wo man den lieben Gott recht häufig „einen guten Mann“ sein lässt (zitierte Floskeln befreien von der Fünf-Euro-Strafe, lasst die Kasse bitte zu).
Frühling 2010: Zeit zum erholen und auftanken am Muttertag - Vatertag und Pfingsten
Erst sind es nur Schneeglöckchen und Krokus, doch wenig später kommt der Frühling und bricht sich seine Bahn. Wenn dann auch noch die Apfelbäume und Kirschbäume ihre Blüten zeigen springt der Funke auch auf die Menschen über. Dann wird gelächelt und geflirtet und das andere Geschlecht scheint eine nahezu magische Anziehungskraft zu besitzen.
Die Lügen der Anderen
Ein Kommentar von Andrea Limmer
Man hockt in einem sehr schönen, sanft dahin ratternden U-Bahn-Waggon in Wien und schaut sich so um, weil man ja schließlich überall in der Fremde voll auf seine audiovisuellen Kosten kommen muss, damit man hernach ganz viel Gescheites und Unglaubliches zum erzählen hat und die Zuhörer gar nicht mehr aus dem „Echt? Ui, wie geil.“ herauskommen. Also, man schaut sich so um und was erschielt man? Genau! Eine kleine Zeitung, die man kostenlos aus einem Zeitungsständer herauswurschteln kann.
Die hässliche Pflicht der Erbschaft
Ein Kommentar von Andrea Limmer
Neulich: Eine Freundin erzählt mir ziemlich detailliert vom unvermeidlichen Gang der Gänge, der da bei jedem Menschelein einhergeht, nämlich vom Altwerden. Sie erzählt das mit allem drum und dran und wirklich irgendwie grausig. Also, so grausig, dass sich ein junger Mensch fragt, ob er jemals über den Zenit der 35 Jahre haxeln will. Beim gedanklichen Wiederkauen der Beschreibung des Verrunzelns, stellt der junge, aufmerksame, temporär geschockte Zuhörer fest, dass das drum und dran nicht so grausig ist, wie zuvor gedacht. Denn das drum und dran beschränkte sich auf den körperlichen Verfall. Und weil bei allen Menschen die Zellen zerbröseln (ja auch bei dir Madonna!), ist das weiter kein Drama.
Ostereiersuche 2010: Die Oster-Tipps 2010 im großen Oster-Special der German News
Am 4. April ist wieder Ostern und eine Woche vorher beginnen in Deutschland die Osterferien. Damit Leser der German News sich über aktuelle Angebote schnell informieren können und die eine oder andere Anregung für die Osterfeiertage erhalten, hat die Redaktion eine ganze Palette an aktuellen Oster-Angeboten für 2010 zusammengestellt.
George Clooney und Mario Barth ja – Dieter Bohlen und Schwiegermutter nein
George Clooney, Mario Barth und Barack Obama sind die Promis, mit denen die Deutschen am liebsten ihre Weihnachtsgans teilen würden – laut einer Umfrage mit über 1000 Teilnehmern von lastminute.de, der Reise- und Freizeit-Website. Weniger beliebt als Gast unterm Baum wäre hingegen Dieter Bohlen – kein Wunder, wer möchte schon seine weihnachtliche Singerei knallhart bewertet wissen?
