
Lebensversicherung
Datum 20.07.2004 19:42 | Thema: Geld & Finanzen
| Lebensversicherung: Panik auf der Titanic?
„Pleitewelle bei deutschen Lebensversicherern?“ - „Erhöhter Abschreibungsbedarf“ - „Regierung will Mindestverzinsung für Lebensversicherung senken“ – so oder ähnlich klangen die Hiobsbotschaften der letzten Wochen und Monate.
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Viele Anleger, die auf die berühmte „dritte Säule“ für ihre Altersversorgung gesetzt haben, sehen ihren Lebensabend plötzlich wirtschaftlich gefährdet.
Was ist zu tun?
Wie meistens im Leben ist Panik ein schlechter Ratgeber! Wer seine Lebensversicherung vorschnell kündigt, verliert mit Sicherheit Geld.
Der sogenannte Rückkaufswert liegt in den Anfangsjahren der Laufzeit regelmäßig unter den eingezahlten Prämien, weil Vertriebs- und Verwaltungskosten sowie der Todesfallschutz die ersten Beiträge einfach „auffressen“.
Außerdem „bestrafen“ die Versicherer Aussteiger mit Stornogebühren und Kürzungen bei den Überschussanteilen.
Damit noch nicht genug: Ist der Vertrag weniger als 12 Jahre gelaufen, dann hält auch noch der Fiskus die Hand auf. Ob eine Wiederanlage den entstandenen Verlust ausgleichen kann, bedarf genauer Analyse.
Alternativ kann man die Einzahlungen verringern, die Laufzeit verkürzen oder die Police ganz beitragsfrei stellen.
Der Vorteil: Die eingezahlten Beiträge und schon aufgelaufenen Überschussanteile verzinsen sich über die Restlaufzeit weiter. Und der Todesfallschutz bleibt erhalten, wenn auch mit verringerter Versicherungssumme.
Noch relativ neu in Deutschland: Man kann seine Police auch an einen professionellen Investor verkaufen und erhält dabei im Schnitt um die zehn Prozent mehr Geld zurück als bei einer Kündigung – vorausgesetzt, Vertrag und Versicherer erfüllen bestimmte Mindestanforderungen.
Das gesparte Geld können Sie natürlich rentabler anlegen – z.B. in einer britischen Lebensversicherung.
Welche Strategie für Sie die richtige ist, hängt also von vielen Faktoren ab – nicht zuletzt von Ihren persönlichen Erwartungen an eine Geldanlage bzw. Altersvorsorge.
Ihr Kontakt für weitere Informationen: gisela.baier@germannews.com oder informieren Sie sich unter 089-74612142
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