
Weinzelt auf dem Oktoberfest jetzt noch größer und runderneuert
Datum 30.07.2005 13:44 | Thema: Oktoberfest
| Größer, heller, schöner, neu: DAS WEINZELT 2005 der Wiesn-Wirte Roland, Doris und Stephan Kuffler
2.851 qm auf 140 gegossenen Einzelfundamenten – das ist der Boden, auf dem sich ab 17.September für 17 Tage wieder Haferlschuh und Trachtenpumps begegnen. Mit noch mehr Platz, schließlich ist das Weinzelt gewachsen. Und in voller Schönheit, das Weinzelt strahlt fast neu! Das Zelt
Erweitert wurde das Weinzelt in die Länge, nach Westen zur Bavaria und nach Osten. Das dadurch entstandene, langgezogene Gebäude unterbricht so der zuständige Projektleiter Dipl.Ing. Gerhard Zobler (vom Büro Kuffler Inn Design) durch tiefer gesetzte Wirtschaftsräume neben dem Hauptschiff.
Rund 400 zusätzliche Sitz- und Bar-Stehplätze wurden geschaffen.
Der Eingang für Reservierungen bleibt an der Südseite, führt jedoch ohne Umwege ins Zeltinnere. Wirtschaftsräume und Schankflächen wurden vergrößert, so steht nun doppelt soviel Kühlfläche für die ausgesuchten Weine, Sekte und Champagner zur Verfügung. In der Schenke fließt nun aus zehn Hähnen das Weißbier, wenngleich weiterhin nur bis 21.00 Uhr. Das Weinzelt-Büro wird komfortabler und die Mitarbeiter bekommen größere Aufenthaltsräume.
Zwei zusätzliche Treppen führen auf die Galerie, die von der Neukonstruktion wohl am meisten profitiert. Für jeweils drei Tische an den Seiten der Galerie wurden Balkons geplant, von denen man – ähnlich eines Opernhauses – einen herrlichen Blick ins Erdgeschoss genießt.
An der Westfront der Galerie wurde eine zweite, erhöhte Tischreihe geschaffen und das Zelt durch eine große Fensterfläche Richtung Bavaria verschönert. Weitere Fensterfronten erhellen nicht nur das Zelt, sondern ermöglichen Zeltgästen wie Passanten den Blick hinaus bzw. hinein. Schließlich bekommt die große Bar der Galerie, die jetzt nach dem Weinzelt-Sender Radio Gong 96,3 „Gong-Bar“ benannt ist, eine eigene, verglaste Loggia mit Wintergarten-Charakter.
Der Garten
Der insgesamt verbreiterte Außenbereich in Richtung Matthias-Pschorr-Straße bleibt ohne Auswirkung auf die Schausteller. Größer und zentraler liegt die Gartenbar nun an der Zeltfassade, zusätzlich wurden Gartentoiletten etabliert. Ein weiterer Balkon auf Höhe der Galerie ist exklusiv von den Gartengästen erreichbar.
Die Sicherheit
Hoher Wert wurde auf die weitere Verbesserung der Sicherheit im und ums Weinzelt gelegt, auch um den Zuständigen einen eventuellen Einsatz zu erleichtern. Feuerwehr-Rettungswege umlaufen nun das komplette Zelt. Zwei zusätzliche Ausgänge und deutlich verbreiterte Hauptgänge verbessern die Rettungssicherheit nochmals enorm.
Die überaus beliebten Sekt-und Schnapsbars, jetzt an der Westseite bzw. an der Südwestseite gelegen, sind von zwei Ausgängen umrahmt.
Die Dekoration
Weinzelt-Fans dürfen beruhigt sein, das Weinzelt bleibt sich trotz aller Neuerungen treu. Im 21. Jahr betreiben Kufflers das Zelt bereits und haben in all den Jahren sowohl die Ausstattung als auch den Ablauf beständig optimiert.
Ein Großteil der heimeligen Holzboxen und Eckbänke bleibt also –überarbeitet- erhalten, ausgetauscht wird nur mit über hundert Jahre altem Holz; ebenso sind Wände, Bars und die abgehängte Decke aus gebrauchtem Holz. Auch die Fassade wird mit Altholz aufwändig gestaltet, die neue Dachlandschaft erstrahlt in frischem Grün.
Entlang des Zeltes sorgen Oberlichter für mehr Helligkeit im Zelt. Fünf Meter Durchmesser hat jeder der beiden großen Lüster im Zeltinneren, die von einer ausgeklügelten Beleuchtung ergänzt werden.
Mit 20 bemalten, lebensgroßen Blechfiguren ist ein besonderer Hingucker gelungen: Die Boxen rund ums Mittelschiff werden mit den vom Salzburger Künstler Hermann Rastorfer entworfenen, handgearbeiteten Modellen geschmückt. Ebenfalls von Rastorfer gezeichnet wurde ein Spielmannszug aus vier Musikern, die auf einer Stoffbahn von acht Metern Länge und vier Metern Höhe über der Weinzelt-Küche eine schmucke Figur machen. Hermann Rastorfer ist der Familie Kuffler nicht nur familiär eng verbunden; auch die besonders schön gezeichneten Restaurant-Logos sowie das Weinzelt-Logo stammen aus seiner Feder.
Hohe Ehre wurde ihm unlängst in seiner Heimat Salzburg zuteil: Eine Bronzeskulptur Mozarts hat er geschaffen, die ihren Platz 2006 im Neubau des Kleinen Festspielhauses, im „Haus für Mozart“, findet.
Was bleibt
Keine bahnbrechenden Neuigkeiten sind aus der Küche des Weinzelts zu vermelden – und das wird die Gäste freuen.
Unter der bewährten Führung von Küchenchef Freddy Gutierrez stehen typische Oktoberfest-Köstlichkeiten genauso auf der umfangreichen Speisenkarte wie eine Auswahl aus einem Teil der Münchner Restaurants Kufflers und deren gibt es in München so einige: „Seehaus“, „Spatenhaus“, „Haxnbauer“, „Wirtshaus im GrünTal“ und „Mangostin“
Geblieben ist auch die bewährte Zusammenarbeit mit der Sektkellerei Nymphenburg und der Paulaner Brauerei, die mit Prickelndem und Wein bzw. mit süffigem Weißbier ihren Teil zur guten Laune im Weinzelt beitragen.
Direkt aus dem Weinzelt sendet Radio Gong 96,3 wieder täglich aus dem neuen, gläsernen Gong-Studio auf der Galerie.
Ab 6.September 2005 im Das Weinzelt-Büro auf der Wiesn ist ab 6. September geöffnet.
Öffnungszeiten des Zeltes: Täglich von 11.00 Uhr bis 00.30 Uhr
Foto: Weinzelt
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