So viele Fernsehzuseher wie noch nie bei der Fussball WM (Die aktuellen Zahlen)

Datum 03.07.2006 15:35 | Thema: Fussball WM 2006

Wie die ARD mitteilt, haben die Übertragung des spannenden Viertelfinal-Erfolges der deutschen Fußball-Nationalmannschaft gegen das Team aus Argentinien so viele Menschen wie noch nie bei dieser WM verfolgt.

Durchschnittlich 24,8 Millionen Zuschauer sahen die Live-Übertragung der 90 Minuten regulärer Spielzeit, die Verlängerung und das Elfmeterschießen. Diese Zahl entspricht einem durchschnittlichen Marktanteil von 86,1 Prozent.
Das Schlusskapitel, in dem Torhüter Jens Lehmann zwei Elfmeter parieren konnte, verfolgten sogar 28,65 Millionen Zuschauer, die einen Marktanteil von 90 Prozent repräsentierten. Das Interesse des Fernseh-Publikums an der Moderation und Analyse des Duos Gerhard Delling/Günter Netzer wies Spitzenwerte von 27,76 Millionen (88,1 Prozent Marktanteil) auf.

Selbst das Abendspiel Italien-Ukraine erreichte Top-Werte: Bis zu 12,9 Millionen (Marktanteil: 50,8 Prozent) verfolgten den deutlichen 3:0-Erfolg der Italiener, am kommenden Dienstag Halbfinal-Gegner der deutschen Auswahl. Im Schnitt sahen 12,82 Millionen Zuschauer die Partie, der Marktanteil über die gesamte Spielzeit lag bei 48,6 Prozent.

Zum Ende des Fußball-Festtages im Ersten erzielte, lt. WDR, Waldemar Hartmann mit seinen Gästen in "Waldis WM-Club" den zweitbesten Wert dieser WM: 4,42 Millionen Zuschauer (33 Prozent Marktanteil) verfolgten die Gesprächsrunde mit dem früheren Weltmeister Paul Breitner, Helmut Markwort vom FOCUS, Hans-Werner Kilz, dem Chefredakteur der Süddeutschen Zeitung, und Kabarettist Dieter Nuhr.

Es ist also damit zu rechnen, dass nun beim Halbfinale noch mehr Zuschauer die WM am Fernseher oder einer Großleinwand verfolgen. Geht es jetzt doch um's Ganze. Selbst Fussballmuffel können sich dem Ereignis nicht mehr entziehen.

Im Durchschnitt wollten, lt. mediacontrol, 87,2 Prozent Westdeutsche sehen, ob die deutsche Elf in das Halbfinale einzieht. In den neuen Bundesländern waren es 81,1 Prozent. Der höchste Marktanteil aller Bundesländer wurde mit 92,6 Prozent in Schleswig-Holstein erreicht.

Zuschauer fordern Beckmann raus

Anmerkung: Schön wäre es, wenn Beckmann als Moderator sein Geschwätz endlich sein lassen würde und sich wieder dem Talk im Fernsehen (ARD) widmet. Er ist, wie von vielen Fernsehzuseher auf den FAN-Meilen zu hören war, mittlerweile unerträglich und seine Hinweise rufen nur noch Spott und Hohn hervor. Nach der Verlängerung im Spiel Deutschland : Argentinien Beckmann: Jetzt geht es in die Verlängerung".

Kerner traut sich nicht

Zu Kerner im ZDF gesagt: Etwas mehr Begeisterung wäre zu wünschen, aber weichgespülte Aussagen die nur ja Keinem weh tun sollen, sind im Fussball nun wirklich nicht am richtigen Platz. Vor was hat der Mann nur Angst? Er könnte sich irren? Eine eigene Meinung vertreten?

Ach ja - waren das noch Zeiten als die Reporter noch mitgingen und schrien: TOR, TOR, TOR, TOOOOR Aber bei dem Starensemble von Moderatoren ist zu befürchten, dass nur langweilige Statements und unwichtige mit falschen Hinweisen zum Spiel erfolgen.

Schade eigentlich - wo ist der Moderator der uns Fussballfans begeistert?

Quellen: WDR/ARD, mediacontrol

Autor: Gerd Bruckner


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