Landtagswahl Bayern im September 2008 - Partei sucht Kandidaten

Datum 18.04.2008 16:00 | Thema: Politik und Gesellschaft

Landtagswahl in Bayern: Es lohnt sich, wählen zu gehen

Der Unmut in Bayern, dem beliebtesten Urlaubsland der Deutschen, wächst von Tag zu Tag. Kein Wunder, bringt die seit Jahrzehnten regierende CSU (Christlich-Soziale-Union) mittlerweile, ob der letzten Kommunalwahlergebnisse böse reingefallen, mit Vorschlägen aller Art, ihre Wählerschaft im Wahljahr 2008 auf die Barrikaden.
Ob "schärfstes Rauchverbot in der Bundesrepublik" - mit Ausnahme zum Oktoberfest in den Bierzelten -, "Transrapid aus" - von 1,8 Milliarden auf 4 Milliarden gestiegen -, "Sperrstundendiskussion" mit Rückwärtsgang von 5 Uhr auf 2 Uhr, "Bayerische Landesbankstützung" mit Steuergeldern von 4 Milliarden; die CSU weiß nicht mehr was der Wähler will und reagiert, im Gegensatz zu Zeiten von Franz Josef Strauß und Edmund Stoiber, mit Aktionismus der seinesgleichen sucht.

Bayerns Wähler nehmen die CSU nicht mehr ernst

Früher, ja früher, konnte die CSU aus Niederlagen noch einen Sieg gestalten und bei Gegenwind zu den eigenen Vorschlägen sich so schnell drehen und wenden, dass am Schluss der Gegenwind nur noch ein laues Lüfterl war indem die Ideen und Vorschläge der Gegner einfach lautlos übernommen wurden. Doch die Zeiten haben sich in Bayern geändert.

So haben in der Landeshauptstadt München politische Vereinigungen (Rosa Liste, ÖDP, Bayernpartei, Die Linke, Freie Wähler und selbst Rechtsradikale) ihre Stimmen von enttäuschten Wählern bei der Kommunalwahl 2008 erhalten und zeigten damit exemplarisch auf, dass die gesamte politische Richtung in Bayern nicht mehr stimmt.

Bayerische Staatskanzlei und die Satire

Mit Niederlagen professionell umzugehen und sich auf die Landtagswahl in Bayern zu konzentrieren ist nun für die CSU nicht mehr möglich. So ist der Ministerpräsident Günther Beckstein mittlerweile so stark verunsichert, dass selbst Satire und auf bayrisch "Derblecken" auf dem Nockherberg für ihn unerträglich geworden ist. Gar von "Menschenfressern" ist von ihm die Rede, wenn Kabarettisten und Satiriker seine Parteifreunde in die Mangel nehmen.

Hoffnungsvolle Satire in Reinkultur: DIE PARTEI

Schlimm wird es allerdings für Beckstein und seine Partei, wenn "DIE PARTEI" zur Landtagswahl antritt und gar in den Landtag gewählt wird. Denn die Partei des Satiremagazins TITANIC wird einen gewaltigen Spiegel den Parteien vor das Gesicht halten und kultiviertes "derblecken" in einzigartiger Weise in den Landtag bringen, so dass das Derblecken vom Nockherberg in München seinen Einzug in den bayerischen Landtag und das Wahlvolk seine Stimme dort findet.

Definition Satire: Parodie = Sarkasmus = Humor = Verspottung = Ironie

Zitat: Wer mit der Wahrheit nicht umgehen kann, und glaubt, unfehlbar oder allmächtig zu sein, braucht die Satire um auf den Boden der Tatsachen gebracht zu werden.

DIE PARTEI: Das Kontrastprogramm als Spiegelbild für die CSU im Bayerischen Landtag

In öffentlichen Debatten ist die Satire oft das einzig geeignete Mittel, einen politischen Gegner bloßzustellen. Dabei greift sie nicht direkt mit Sachargumenten an, sondern geht den indirekten Weg der Kontrastierung, bei dem einem Zuhörer und Wähler der Kontrast zwischen Wirklichkeit und Ideal augenfällig wird. In dieser Funktion ist sie Teil der Streitkunst und greift dabei die Erwartungen des Wahlvolkes in einzigartiger Weise auf.

So finden gerade bei den in Bayern weit verbreiteten Stammtischgesprächen allerlei Überspitzungen ihren Weg und die oft benutzte Wortkombination "man müsste, sollte, könnte... die spinnen, jetzt dreh'ns völlig durch" und andere Wortspiele entsprechen der bayrischen Kultur.

Bayerische Satire - vollendete Streitkultur auf hohem Niveau

Die zahlreichen Satiriker in Bayern sind ein Beleg dafür, dass bayerische Satire nicht nur im Fernsehen (Scheibenwischer, Nockherberg Starkbieranstich, Bruno Jonas, Erwin Pelzig, Günter Grünwald, Christoph Süß, Monika Gruber, Helmut Schleich, Mathias Tretter, Georg Ringsgwandl, Gerhard Polt und viele andere), sondern auch im politischen Leben ihre Fortsetzung findet. Auf dass den Politikern, mit der dann Einzug findenden REALSATIRE, so manches Lachen im Halse stecken bleibt und wieder zu der Politik finden, wofür sie gewählt wurden.

"DIE PARTEI www.die-partei.de" will deshalb in der Stadt der Bewegung (München) die Macht übernehmen.

Weder die "SED-Mauermörderpartei" noch Splittergruppierungen wie die SPD (Wahlslogan: "Ihre bewährte Opposition im Landtag"), können so etwas, so "DIE PARTEI". Aus diesem Grund sagt "DIE PARTEI": Schluss mit der Allmacht der CSU und sucht Spitzenkandidaten, Wahlkreiskandidaten, einfaches PARTEI-Volk, Ortsgruppenleiter und Mitläufer in ganz Bayern für DIE PARTEI. Es werden 2000 Mitglieder bzw. Unterschriften als Unterstützer benötigt um zur Landtagswahl zugelassen zu werden.

Tipp der Redaktion: Interessierte und unzufriedene Wähler können am 25. April 2008 im Schloss, München (Titanic-Lesung, u.a. mit dem Bundesvorsitzenden Martin Sonneborn) sich von der "DIE PARTEI" ein Bild machen und als Mitglied beitreten.

Informationen zu "DIE PARTEI" und deren Parteiprogramm finden Sie im Internet unter www.die-partei.de

Anfahrt zum Schloss in München: Schwere-Reiter-Strasse 15 am Leonrodplatz.

Weitere Infos unter www.dasschloss.com

Einen Nachbericht zum Auftritt in München finden Sie in unserer Premiumausgabe DEUTSCHLANDMAGAZIN.COM

Links zu Satire in Bayern:

www.guentergruenwald.de
www.daserste.de/scheibenwischer
www.monika-gruber.de
www.helmut-schleich.de
www.ringsgwandl.com
www.bruno-jonas.de
www.biermoesl-blosn.de/polt
www.christoph-suess.de
www.mathiastretter.de
www.pelzig.de
www.csu-muenchen.de

Autor: Gerd Bruckner
Foto: DIE PARTEI




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